ktivitäten, Strukturen und Veränderungen – eine Bestandsaufnahme

Seit Mitte Juli 2012 ist in Lüneburg eine Zunahme neonazistischer Aktivitäten zu verzeichnen. Nach einer Minikundgebung der NPD am 14. Juli 2012 kam es zu verschiedenen Sachbeschädigungen und Bedrohungen, die  sich vor allem gegen alternative und linke Wohnprojekte und Treffpunkte richteten.

Höhepunkt dieser Aktivitäten war die Messerattacke auf Olaf Meyer am 29. August 2012. Der Lüneburger Antifaschist wurde vor dem Gewerkschaftshaus von zwei Neonazis angegriffen und mit einem Messer verletzt.

Daneben ist auch eine Reorganisation neonazistischer Strukturen zu beobachten. Anders als in den letzten zwei Jahren, wo Neonazis kaum öffentlich vor Ort auftraten, bereitet sich die NPD auf die anstehende Landtagswahl  vor und es ist damit zu rechnen, dass ihre Aktivitäten zunehmen werden.

Mit der Veranstaltung soll neben den Informationen über die lokale extreme Rechte auch ein Zeichen der Solidarität gesetzt und deutlich gemacht werden, dass sich die Veranstalterinnen und Veranstalter nicht einschüchtern lassen, auch nicht, wenn einzelne Mitstreiter_innen in solch erheblichem Umfang angegriffen werden.

Die Neonazis wollen verhindern, dass ihre Strukturen und Aktivitäten öffentlich beleuchtet werden und darüber informiert wird. Mit der Veranstaltung soll genau das gemacht werden, was sie verhindern wollen.

„Wir dulden in Lüneburg keine Neonazis und keine rechte Gewalt. Wir stehen in dieser Frage zusammen, auch wenn wir im politischen Alltag unterschiedliche Auffassungen zu vielen Themen haben.“

 

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